Am Mittwoch, den 27. Februar haben wir, zwei Schülerinnen und drei Schüler der Klasse O2, zusammen mit Frau Beck die Großwäscherei Holterbosch in Krefeld besichtigt. Die Chefin der Wäscherei war sehr nett. Sie hat sich viel Zeit für uns genommen, uns überall herumgeführt und alle unsere Fragen beantwortet.

Zuerst haben wir alle Kittel angezogen, weil da sehr auf Hygiene geachtet wird und dann ging`s los: Wir haben gesehen, wo die schmutzige Wäsche angeliefert wird und wie sie sortiert wird. Damit die saubere Wäsche auch nachher wieder zu den richtigen Leuten zurückkommt, werden an alle Stücke kleine Schilder angebracht, die dann gescannt werden. So kann der Chef immer im Computer sehen, welche Kleidungsstücke in seiner Firma sind. Und das sind irre viele jeden Tag!

Wir haben riesige Waschmaschinen gesehen und Maschinen, die trocknen oder bügeln oder falten können. Ganz schön praktisch sowas! Manchmal konnten wir das auch mal selber ausprobieren. Das hat Spaß gemacht!

Es arbeiten viele unterschiedliche Leute in der Firma. Alle waren freundlich und hilfsbereit. Einige Mitarbeiter sind schon fast ihr ganzes Leben in der Wäscherei. Die müssen sich da echt wohlfühlen, sonst macht man das ja nicht. Für ausländische Mitarbeiter gibt es Deutschkurse, damit alle miteinander reden können. Und es gibt sogar Unterricht in Gebärdensprache, damit man sich auch mit den taubstummen Mitarbeitern verstehen kann.

Alle dürfen auch sagen, wenn sie Ideen haben, wie ihr Arbeitsplatz noch verbessert werden kann. Das finden wir richtig cool!

Zwei von uns hat das alles so gut gefallen, dass sie ihr nächstes Praktikum in der Wäscherei machen werden.

Solche Maschinen wären für zu Hause auch echt toll, oder? 🙂