Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Rund ums Rad! – Wir bauen eigene Räderfahrzeuge“ planten und bauten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a gemeinsam mit Frau Esser im Sachunterricht ein funktionsfähiges vierrädriges Fahrzeug und bewerteten ihre Fahrzeuge anhand gemeinsam entwickelter Kriterien. Hierbei sollten sie grundlegende Kenntnisse technischer Wirkungs- und Bedingungszusammenhänge entwickeln.

Zum Einstieg in die Unterrichtsreihe erkundeten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Räder und Rollen in ihrer Umwelt. Sie betrachteten das Rad in seiner historischen Entwicklung und brachten ihr Vorwissen und Ideen zur Reihenplanung ein. Sie betrachteten verschiedene Fahrzeuge und verglichen sie im Hinblick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede. In diesem Zusammenhang wurden zentrale Bestandteile eines Fahrzeuges erarbeitet wie beispielsweise der Fahrzeugkörper, das Fahrgestell, die Räder und die Achsen. Darauf aufbauend erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler Kriterien, nach denen ihr Fahrzeug gebaut und beurteilt werden sollte. Sie sichteten verschiedene Materialien und zeichneten einen eigenen Bauplan. Zunächst bauten und gestalteten sie aus Alltagsmaterialien einen Fahrzeugkörper und orientierten sich dabei an den Ideen ihrer zeichnerischen Planung. Im Anschluss wurde das Fahrgestell aus einem Holbrettchen, zwei Achsen und vier Holzrädern gebaut. Im Rahmen einer „TÜV-Prüfung“ führten sie Experimente zur Rollfähigkeit durch und beurteilten das Rollverhalten an einer Rampe in Bezug auf den Einfluss von Radgröße und Gewicht. So entwickelten sie Ideen für mögliche Optimierungen. Zum Schluss erhielten die getesteten Fahrzeuge eine TÜV-Plakette und wurden in der Schule ausgestellt.